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Epoxidharzböden kennen die meisten eher als riesige, glänzende, ebene Flächen in Industriehallen oder Baumärkten. In letzter Zeit hat die Nachfrage an Epoxidharz Bodenbeschichtungen allerdings deutlich an Fahrt aufgenommen. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Immobilienbesitzer sich auch privat für fugenlose Böden interessieren. Beliebt für zuhause sind dabei besonders marmorierte Flächen und Böden in 3D Optik. Lesen Sie hier mehr über die Einsatzgebiete von Epoxidharz in der Fußbodenerstellung im privaten und gewerblichen Bereich.

Inhalt

Von der Werkstatt bis ins Wohnzimmer – Epoxidharzböden überall

So flexibel ist ein Epoxidharzboden

Wer den Epoxidharzboden von früher kennt, denkt wahrscheinlich an einen Industrieboden. Das ist auch kein Wunder: Aufgrund seiner Pflegeleichtigkeit und der außergewöhnlichen Strapazierfähigkeit sieht man ihn häufig in Lager- und Montagehallen, in Ausstellungsräumen, Werkstätten und Einzelhandelsgeschäften. Auch in Großraumküchen und Krankenhäusern kommt er regelmäßig zum Einsatz. Seine außergewöhnliche Tragfähigkeit und der fugenlose Aufbau liefern genau die Eigenschaften, die in Bereichen mit hohen Ansprüchen an das Bodensystem benötigt werden.

Auf den ersten Blick wirkt es ungewöhnlich, dass sich solche Böden immer mehr im privaten Bereich wiederfinden. Und tatsächlich gibt es neben den Gemeinsamkeiten der verschiedenen Beschichtungen auch einige Unterschiede zwischen der Nutzvariante und dem Dekorboden für Wohnzimmer, Küche und Bad. Zumindest der Industrielook findet aber immer mehr Einzug in den Privatbereich. Höchste Zeit also, mal einen Blick auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Arten von Epoxidharzböden zu werfen.

Epoxidharzboden in der Industrie

Robuster Boden für Lager und Produktionshallen

Beginnen wir mit dem Industrieboden: Beim Einsatz in Produktionshallen, Lagern und in Laboren zählt vor allem die Haltbarkeit der Bodenbeschichtung. Hier werden seit jeher besonders robuste, mit einem Füllstoff versehene Epoxidharze genutzt, bei denen die Optik oft im Hintergrund steht. Die hier verlegten Systeme sind hitzebeständig, wasserdicht und befahrbar.

Außerdem wird vielerorts – beispielsweise in Großküchen oder Produktionshallen – erhöhter Wert auf die Rutschfestigkeit für die Mitarbeiter gelegt. Deshalb wird schon beim Verlegen in das noch frisch aufgetragene Harz ein feiner Quarzkies gestreut. Der Boden besteht nach wie vor überwiegend aus dem Gießharz, der Quarzkies erzeugt jedoch eine rutschhemmende Oberfläche und verändert natürlich die vormals glatte Optik und Haptik des Bodens.

Wichtig für die Stabilität des Bodens ist, dass sämtliche Luft, die beim Verlegen in den Boden eingeschlossen wird, vor dem Aushärten entweichen kann. Wegen des Füllstoffs geschieht das Entlüften des Harzes nicht von allein. Deshalb werden Industrieböden direkt nach dem Auftragen mit einer Stachelwalze abgerollt. Diese entlüftet die Epoxyschicht, woraufhin sich die Beschichtung von allein wieder nivelliert. Das nebenstehende Bild zeigt diesen Vorgang. Der Verleger trägt dabei Stachelschuhe, um keine Fußabdrücke im frischen Boden zu hinterlassen.

Epoxidharzboden Industrieboden verlegen

Je nachdem, ob der fertige Industrieboden glatt oder rutschhemmend gestaltet ist, unterscheiden sich die Reinigungsanweisungen: Während der reine Epoxidharzboden dank seiner gleichmäßigen Oberfläche und seiner Beständigkeit gegen Kratzer und Chemikalien (je nach gewählter Versiegelung) ganz einfach mit Reinigungsmitteln gewischt wird, werden bei dem Anti-Rutsch-Boden andere Maßnahmen benötigt. Grober Schmutz wird mit dem Besen entfernt. Für stärkere Verschmutzungen kommt Strahlwasser zum Einsatz. Für den Boden stellt das Wasser übrigens kein Problem dar. Epoxidharz bildet eine geschlossene, fugenlose Oberfläche. Das macht die Industrievariante übrigens auch zur Alternative für neu gebaute Garagen.

Haltbarer Epoxidharzboden für Garagen und Werkstätten

Vom rissigen Betonboden zum anspruchsvollen Epoxyboden

Viele Garagenbesitzer sind Ihren Betonboden schnell leid. Besonders dann, wenn nach einiger Zeit Abnutzungserscheinungen und Risse auftreten. Außerdem sind Betonböden anfällig gegenüber Verschmutzungen, die in Garagen gewöhnlicher Weise auftreten.

Dehalb empfiehlt sich hier eine Industrieboden Beschichtung. Denn Industrieböden sind den Anforderungen von Garagen gewachsen, besonders wenn sie auch andersweitig genutzt werden: Sie sind fugenlos, leicht zu reinigen und wasserdicht.

In Garagen wird neben der widerstandsfähigen Oberfläche des Industriebodens oft auch ein gewisser Wert auf die Optik gelegt. Schließlich ist die Garage bei vielen Häusern direkt an die Wohn- und Arbeitsräume angeschlossen. Gerade in Neubauten sind die Keller heute viel mehr als einfache, in den Stein geschlagene Abstellräume für Kisten und Geräte.

Da der EP-Industrieboden sich auch einfärben lässt, ist ein gewisses Maß an Gestaltungsspielraum gegeben. So kommen auch Bauherren von Privatimmobilien in den Genuss einer glatten, fugenlosen Epoxybeschichtung in Wunschfarbe für ihre Garage, ohne auf die Haltbarkeit des Industriebodens verzichten zu müssen. Typische Belastungen wie Reifenwechseln, das Schrauben am Fahrzeug oder das Arbeiten an einer Werkbank steckt die Beschichtung mit Leichtigkeit weg und sorgt nebenbei dafür, dass man sich gern in der Garage aufhält.

Epoxidharzboden Werkstatt

Natürlich ist ein Epoxy-Industrieboden auch in älteren Garagen eine Möglichkeit zur Sanierung. Allerdings sind die Vorbereitungsschritte hier deutlich aufwändiger. Deshalb empfehlen wir für den Einsatz in Garagen unseren Qubo® Quarzkiesboden. Dieser besteht, wie der Name schon sagt, aus Quarzkies in Wunschfarbe und Epoxid- oder Polyurethanharz. Da er wie eine Spachtelmasse aufgetragen wird, lassen sich mit ihm besonders leicht Unebenheiten und Risse in alten Böden sanieren.

Epoxidharzboden Werkstatt Oldtimer
Epoxidharzboden Werkstatt Hebebuehne

Umso mehr gelten die obigen Anforderungen für Kfz-Werkstätten, in denen täglich an Fahrzeugen gearbeitet wird. Hier müssen Bodenbeläge nicht nur dem häufigen Befahren, sondern auch Betriebsflüssigkeiten wie Benzin, Diesel und Öl standhalten. Gleichzeitig muss der Boden dicht sein, um ausgelaufene Reinigungs- und Betriebsmittel von den Fahrzeugen sicher in die eingebauten Abflüssen zu leiten.

Epoxyboden in Küche, Bad und Esszimmer

Das macht einen Epoxidharzboden für Wohnräume aus

Während in der Industrie und auf Nutzflächen also in erster Linie die Funktionalität der Bodenbeschichtung eine wesentliche Rolle spielt, liegt der Fokus im privaten Bereich stark auf dem brillianten Design. Natürlich sollte auch hier der Epoxidharzboden der täglichen Belastung standhalten. Diese fällt jedoch erheblich geringer aus als in Hallen mit Staplerverkehr.

Aus diesem veränderten Bedarf entsteht ein neuer Anspruch an das Harz: Die absolute und dauerhafte Klarheit des Materials. Während in früheren Zeiten nach einigen Jahren Vergilbungen in sonnendurchfluteten Räumen auftreten konnten, werden moderne Kunstharze diesem Anspruch gerecht.

Da im Wohnzimmer, im Badezimmer, in der Küche und in allen anderen Wohnräumen die Optik im Vordergrund steht, kann der Boden nicht mit einer Stachelrolle entlüftet werden, wie es beim Industrieboden der Fall ist. Trotzdem müssen alle Lufteinschlüsse aus der Epoxyschicht heraus, da diese gerade bei klarem Harz stark auffallen würden. Deshalb sind Designbodenharze so entworfen, dass sie sich beim Aushärten selbst entlüften, solange kein Füllstoff beigemischt wurde.

Die Gründe für den Wunsch nach transparentem, selbstentlüftendem Kunstharz werden ersichtlich, wenn man den Aufbau einer Epoxybeschichtung versteht.

Wie ist ein Epoxidharzboden aufgebaut?

Von der Grundierung bis zur Versiegelung

Ein wesentlicher Vorteil von Epoxidharzböden ist die einfache Verlegung gegenüber anderen Bodenbelägen. Der Grund dafür ist, dass keine einzelnen Elemente zugeschnitten werden müssen. Das Material lässt sich exakt an die vorhandenen Konturen anpassen. Das vermeidet Abfall und verkürzt die Arbeitszeit.

Ein Epoxidharzboden besteht in erster Linie aus dem namensgebenden Epoxidharz. Dieses wird als dünne Schicht von oftmals nur 2-3 mm auf den Untergrund aufgetragen. Wegen der äußerst dünnen Schichtstärke muss der Untergrund sehr gut vorbereitet sein. Hierzu zählt, dass er sauber, eben und ohne Gefälle ist. Etwaige Vertiefungen oder abgesackte Flächen müssen vor dem Verlegen mit einer Nivelliermasse ausgeglichen werden.

Daraufhin folgt die notwendige Grundierung des Untergrunds. Der Zweck der Grundierung unterscheidet sich je nach Art des Epoxy-Bodensystems. Sie sorgt beispielsweise für eine gute Haftung des Bodens am Untergrund, kann aber auch designtechnische Zwecke erfüllen. Im Detail sind wir auf diese Unterschiede in den jeweiligen Absätzen der verschiedenen Bodensysteme genauer eingegangen.

Stachelwalze Epoxidharzboden
Bei Industrieböden wird aufgrund des Füllstoffs eine Stachelwalze zum Entlüften benötigt. Beim Designboden fällt dieser Arbeitsschritt weg.

Was nun folgt, ist die Hauptschicht, die Design und Funktion des Bodens maßgeblich bestimmt. Auch hier kommen wieder verschiedene Systeme zum Einsatz, vom gefüllten über den farbig pigmentierten bis zum volltransparenten Harz.

Wie erwähnt, entlüften sich Systeme für Design Epoxidharzböden von selbst. Andernfalls würde der Verleger das frisch gestaltete Wunschdesign beim Abrollen mit der Stachelwalze auch gleich wieder zerstören.

Ist die Kunstharzschicht aufgetragen, entlüftet und ausgehärtet, folgt eventuell eine Siegelschicht. Da die unterschiedlichen Versiegelungen ganz eigene Zwecke erfüllen, gibt es speziell zu dem Thema einen Abschnitt am Ende des Artikels.

3D-Boden aus Epoxidharz

Räumlich wirkende Fotodrucke im 3D-Boden

Beim 3D-Boden wird ein dreidimensional wirkendes Foto auf eine raumfüllende Folie gedruckt, die daraufhin in den Boden eingearbeitet wird. Zu diesem Zweck gibt es bereits fertig gedruckte Motive und Landschaften als Foliendruck zu kaufen. Einige Dienstleister bieten jedoch auch die Möglichkeit, selbst erstellte Fotos als Bodenfolie zu drucken, um den 3D Boden im vollständig individuellen Design erstrahlen zu lassen. Grundvoraussetzung für den täuschend echt wirkenden 3D-Effekt ist hier eine hochwertige Aufnahme aus einer passend gewählten Perspektive, die mit beständigen Farben gedruckt worden ist.

Die bedruckte Folie wird auf den Boden aufgebracht, nachdem dieser von Schmutz und allen Unebenheiten befreit wurde. Letzteres ist essenziell, um einen besonders realistischen optischen Eindruck vom fertigen Epoxid-Designboden zu erhalten.

Ist die Folie vollflächig glatt aufgebracht, kann sie mit der eigentlichen Harzschicht “laminiert” werden. Das klare Gießharz wird dafür nach dem Mischen auf den Boden gegossen und mit einer Gummirakel gleichmäßig verteilt. Hier ist einiges an Geschick gefordert! Zum einen muss der gesamte Boden lückenlos mit dem Kunstharz beschichtet sein. Zum anderen beginnt das Harz bereits beim Mischen mit dem Aushärten. Für den Fachverleger ist das kein Thema, für den ambitionierten Heimwerker aber oft ein Risiko, denn das einmal aufgetragene Epoxidharz bildet einen äußerst stabilen Boden, der sich vergleichsweise schwer wieder entfernen lässt.

Ist die Harzschicht durchgehärtet – was üblicherweise am nächsten Tag der Fall ist, bei besonders niedrigen Temperaturen aber auch mehrere Tage dauern kann – wird Ihre Oberfläche mit einem Siegel versehen. Dieses sorgt für einen zusätzlichen Schutz vor Kratzern und ist ebenfalls vollständig transparent. Je nach Anwendungsfall kommt hier Epoxidharz oder auch Polyurethanharz zum Einsatz. Das PU-Harz ist noch einmal lichtstabiler als die Epoxid-Beschichtung, weshalb es bei starker Sonneneinstrahlung wie im Wintergarten zu bevorzugen ist. Aber auch die UV-Festigkeit moderner, hochqualitativer Epoxidharze übertrifft die früheren Kunstharze bei weitem.

Marmorlook und Betonoptik

Epoxidharz und Farbpigmente für auffällige Designs

Anders als beim 3D-Boden bleibt das Harz beim Epoxyboden im Marmorlook oder der Betonoptik nicht transparent. Hier ist die Epoxybeschichtung selbst das Designelement. Um nun die Optik einer Marmorfläche oder das Design von Sichtbeton zu erreichen, werden verschiedene Farbpigmente im Epoxidharzboden genutzt.

Viele Marmorsorten zeichnen sich durch feine Linien und größere Einschlüsse in unterschiedlichen Farbnuancen aus. Um diesen Effekt auch mit dem Harz zu erzeugen, wird zuerst Epoxidharz mit der geplanten Grundfarbe angemischt, großflächig auf dem Boden vergossen und gleichmäßig verteilt. In diesen Grundton zieht der Verleger nun weitere, feine Linien hinein. Dafür nutzt er zusätzliche Epoxy-Mischungen mit anderen Pigmenten.

Die Kunst ist es nun, die gesamte Fläche gleichmäßig zu erstellen, ohne dabei die unterschiedlich gefärbten Harzteile zu stark miteinander zu vermischen. Denn je häufiger nachgearbeitet werden muss, desto mehr werden feine Linien zu Farbverläufen ohne klare Kontur. Aber natürlich kann dieser Effekt auch gerade erwünscht sein. Hier sind also ein hohes Maß an Kreativität und Vorplanung gefragt.

Apropos Kreativität: Natürlich ist man bei dieser Art des Epoxybodens nicht beschränkt auf natürliche Farben. Auch kräftige Kombinationen oder Schlieren in Pastelltönen sind denkbar. Genauso lassen sich auch einfarbige Designflächen erzeugen, um gezielt Akzente zu setzen.

Da das Harz bei dieser Technik stark pigmentiert wird, wirkt die Grundierung bei diesem Boden eher funktionell und hat nur bedingten Einfluss auf die Optik. Oft wird sie in der gleichen Farbe wie der Epoxidharzboden selbst gehalten.

Epoxidharzboden Nebel blau crop quer
Epoxidharzböden sind gerade in knalligen Farben ein Hingucker! (Boden erstellt vom Qubo® Stützpunkt Altenkirchen)

Epoxidharzboden mit Metallic-Effekt

Metallischer Glanz im Epoxidharzboden

Grundsätzlich entstehen Böden mit Metallic-Effekt ähnlich dem Epoxidharzboden in Betonoptik oder Marmorlook. Anders als bei den vollpigmentierten Designböden können hier aber auch halbtransparente Schichten mit einem Metallic Glanz erzeugt werden. Entsprechend wird hier die Grundierschicht bereits ins Design des Bodens mit einbezogen.

Durch die Kombination aus der farbig pigmentierten Grundschicht und der Oberbodenschicht mit Metallic-Pigmenten entsteht ein spektakulärer 3D-Effekt. Der feine metallische Schimmer des Bodens, mit seiner räumlichen Tiefenwirkung, ist einfach phänomenal.

Anwendungsgebiete für Epoxidharzböden

Industrieboden aus Epoxidharz

Wie der Name schon sagt, findet dieser Epoxidharzboden vorwiegend in der Industrie Anwendung. Für ihn sprechen in diesem Zusammenhang die robuste Oberfläche und die Möglichkeit, große Flächen an einem Tag verlegen zu können. Auch die Temperaturresistenz und die hygienische Oberfläche sind deutliche Pluspunkte. Dazu kommt die Unempfindlichkeit gegenüber Flüssigkeiten wie Öl und Benzin.

Neben der Nutzung in Produktionshallen, Großküchen, Brauereien, Parkhäusern und Lagerhallen mit Staplerverkehr ist aber auch der Einsatz in Garagen oder Nutzflächen im privaten Bereich denkbar. Hier sollte aber klar sein, dass selbst farbig pigmentierte Flächen optisch nur bedingt mit Designbeschichtungen mithalten können. Der Nutzen sollte hier immer im Vordergrund stehen.

Designboden aus Epoxidharz

Neuerdings halten EP-Böden auch Einzug in den Wohnbereich. 3D-Böden mit Bodenfolie oder Metallic Effekt finden sich immer häufiger in Wohnräumen wie Wohnzimmern, Arbeitszimmern, Küchen und Bädern. Gründe für diese Art von Fußböden gibt es genug: Ein Epoxidharzboden überzeugt durch seine ansprechende Optik. Er ist hygienisch und leicht zu reinigen, da er fugenlos ist und ohne Vertiefungen erstellt wird. Entsprechend ist er eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Beschichtungen. Ein mildes Reinigungmittel reicht für das einfache Reinigen bereits aus. Außerdem kommen Epoxy-Designböden auch in Büros und Ausstellungen zum Einsatz, um beispielsweise den Boden passend zum Corporate Design zu gestalten.

Für Kunstharzböden, die lichtbeständig sein müssen, da sie in Räumen mit hohem Lichteinfall verlegt werden oder im Außenbereich der UV-Strahlung ausgesetzt sind, erstellen wir Ihren Boden mit einem Produkt aus Polyurethan.

Epoxidharzboden versiegeln

Die verschiedenen Versiegelungen und ihre Vorteile

Wie erwähnt, kommen auf den unterschiedlichen Epoxidharzböden Versiegelungen zum Einsatz, die sich maßgeblich auf die Eigenschaften des Bodens auswirken. So ist es beispielsweise nachvollziehbar, dass auf einem 3D-Boden eine möglichst glatte, glänzende Oberfläche erwünscht ist. Denn nur so erzielt der räumliche Effekt der Bodenfolie auch seine volle Wirkung.

Während ein seidenmattes Finish beim 3D Boden fehl am Platz wäre, spielt es an anderer Stelle seine Stärken aus. Bei stärker pigmentierten Designböden in Marmor- oder Betonoptik sorgt ein seidiger Glanz für eine stimmige Optik und sorgt zusätzlich dafür, dass etwaige Kratzer deutlich weniger auffallen. Auch ein Mattsiegel hat diese Effekte, hier entscheidet letztendlich der Geschmack.

Jenseits der Design Versiegelungen ist auch das Auftragen verschiedener Nutzsiegel möglich. So kann für schwerste Beanspruchungen ein spezielles, extrem kratzfestes Siegel aufgerollt werden. In Nassbereichen in der Industrie, wo hohe Anforderungen an die Rutschfestigkeit gestellt werden, erhält der Kunstharzboden eine rutschhemmende Siegelschicht mit Einstreuung. Durch das eingestreute Material wird die Oberfläche rau, sodass Schuhe auch auf nassen Schrägen noch Halt finden. Natürlich lassen sich solche Böden auch nur noch mit Strahlwasser reinigen.

Einen Epoxidharzboden sollte man unbedingt von einem Fachmann verlegen lassen

Epoxidharzboden ist nicht gleich Epoxidharzboden! Ein Produkt gleicht auf gar keinen Fall dem anderen. Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Anbieter, deren Komponenten und Produkte sich bei der Verarbeitung ganz unterschiedlich verhalten. Auch sind die einzelnen Bestandteile verschiedener Bodensysteme nicht immer miteinander kompatibel. Deshalb sind zwei Faktoren besonders wichtig beim Verlegen von EP-Böden:

  • Wer die einzelnen Komponenten der Qualitätsmarke Qubo® kauft, geht sicher, dass die verwendeten Materialien miteinander kompatibel sind. Von der Grundierung über die Harzkomponenten bis hin zu Pigmenten, Fotofolien und Versiegelungen sind viele verschiedene Einzelprodukte auf ihre Kompatibilität zu prüfen. Setzen Sie hier auf ein erprobtes System, gehen Sie sicher, dass diese Verträglichkeit der Produkte gegeben ist.
  • Nur wer weiß, wie sich das zu verlegende Material bei der Verarbeitung auf verschiedenen Untergründen und in unterschiedlichen Umgebungen verhält, kann für einen fachgerecht verlegten Boden garantieren. Zum Erstellen eines glatten, belastbaren und attraktiven Epoxidharzbodens gehören weit mehr Schritte als das Ausgießen und verteilen des Harzes. Darum ist es besonders wichtig, bei der Verlegung auf einen geschulten Fachmann zu setzen.

Quarzkiesboden Zimmermann arbeitet mit professionellen Verlegern zusammen, die im Qubo® Schulungszentrum an der Qubo® Epoxidharzboden Produktschulung teilgenommen haben. So gehen Kunden sicher, dass sie einen fachgerecht verlegten EP-Boden erhalten.

Wir beraten Sie – ob als Endkunde oder Verleger – gern zu den verschiedenen Ausführungen telefonisch. Nehmen Sie über unser Online Fomular Kontakt zu uns auf.

Epoxidharz Schulung

Hier finden Sie Seminare für Epoxidharzböden & Epoxy Design

Epoxidharz Design Schulung Muster
Hier in der Epoxy Design Schulung werden verschiedene Deko-Materialien verarbeitet.

Wer nach diesem Artikel auf den Geschmack gekommen ist und nun selbst professionell Epoxidharzböden verlegen lernen will, für den lohnt sich ein Besuch im Qubo® Schulungszentrum. Hier werden neben den anderen Beschichtungssystemen von Quarzkiesboden Zimmermann auch Seminare zu den Themen “Epoxidharzboden” und “Epoxidharz-Design” angeboten. Beide Schulungen umfassen das volle Programm an theoretischem Hintergrund und praktischer Design- & Verlegetechnik.

Für Unternehmen, die gleich mehrere Mitarbeiter zu Epoxidharzboden Verlegern fortbilden möchten, bietet sich das Buchen einer individuellen Firmenschulung an. Hier bleibt das Personal eines Unternehmens unter sich und profitiert von einem Schulungsprogramm, das im Vorfeld an die Anforderungen des eigenen Teams angepasst wird.

Lernen Sie unsere Epoxidharzböden kennen und sorgen auch Sie bei Ihren Kunden …

… für einen starken Auftritt!

Linksammlung

Unser Qubo® Resin Epoxidharzboden besteht allgemein aus mindestens zwei Schichten. Die unterste Schicht ist bei allen Aufbauarten gleich und besteht aus einer Grundierung in der gewünschten Bodenfarbe, die etwaige Unebenheiten ausgleicht. Auf diese nun ebene Grundlage wird die eigentliche Designschicht aufgetragen.

Beim farbigen Epoxy Boden is dies das pigmentierte Epoxidharz. Neben der gewünschten Farbe lässt sich die Designschicht mit speziellen Pigmenten und Effekten aufwerten. Ein pigmentierter Epoxidharzboden mit glänzender Oberfläche ist an dieser Stelle bereits fertig verlegt.

Um die Oberfläche in matter Optik zu gestalten oder ihr ein seidenmattes Finish zu geben, lässt sich zum Schluss eine entsprechende Versiegelung auftragen.

Beim 3D-Boden wird nach dem Grundieren die Fotofolie fixiert. Dann wird mit dem transparenten Harz der endgültige Oberboden gegossen.

Jede der aufgetragenen Schichten kann nach einer Aushärtezeit von 24 Stunden betreten werden. Je nach vorhandenem Untergrund können zusätzliche Vorbereitungsschritte notwendig sein, sodass der fertige Boden nach 3-4 Tagen voll begehbar ist. Vollständig ausgehärtet und maximal belastbar ist das Epoxidharz nach 7 Tagen.

Allgemein sind herkömmliche Estrichböden als Untergrund für unser Qubo® Epoxidharz geeignet. Zusätzlich können vorhandene Fliesen überarbeitet werden, wenn diese entsprechend vorbehandelt werden.

Eine Beschichtung aus Qubo® Epoxidharz zeichnet sich durch eine äußert geringe Aufbauhöhe von nur 2-3 mm aus.

Grundsätzlich kann eine große Auswahl von Farben auf Kundenwunsch zur Verfügung gestellt werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten erweitern sich dabei durch die Möglichkeit, Partikel für Metallic- und Glitzereffekte einzustreuen sowie Farbpigmente mit einander zu mischen.

Nein, alle unsere Qubo® Resin Bodensysteme sind lösemittelfrei.

Ein Epoxidharzboden entsteht in zwei bis drei Schritten, auf die jeweils eine Trocknungsphase bis zum nächsten Tag folgt.

Am ersten Tag wird der Untergrund vorbereitet und mit einer Grundierungsschicht versehen. Am zweiten Tag entsteht die Dekorschicht. Am dritten Tag folgt die gewünschte Versiegelung.

Der letzte Schritt bei der Erstellung eines Epoxidharzbodens ist das Auftragen der Versiegelung. Dieses Siegel kann auch rutschfest gestaltet werden. Für spezielle Anforderungen bezüglich der Rutschhemmklasse sprechen Sie uns einfach im Vorfeld an.

Die ebene Oberfläche und das widerstandsfähige Material geben Schmutz keine Chance, in den Boden einzudringen. Deshalb lassen sich Verunreinigungen einfach von der Oberfläche abwischen und Flüssigkeiten aufnehmen. Das gilt für Epoxy Böden im Wohnbereich genauso wie für Nutzflächen in Kellern und Garagen.

Generell sollten zum Reinigen von Qubo® Resin Böden milde Haushaltsreiniger eingesetzt und aggressive Reinigungsmittel vermieden werden. Letztere sind nicht nur gesundheitlich mit Vorsicht zu genießen, sie können auch die Oberfläche des Bodensystems nachhaltig schädigen.

Sobald das Material vollständig ausgehärtet und chemisch abgebunden ist, ist der Epoxidharzboden vollständig wasserdicht. Damit ist das System auch für den Einsatz in Nassbereichen geeignet.

Die Qubo® Epoxidharz Bodensysteme stehen in mehreren Ausführungen zur Wahl, deren Einsatzgebiete sich unterscheiden.

Die Qubo® Resin Böden werden genutzt, um Flächen zu erzeugen, die Attraktivität und Haltbarkeit miteinander verbinden. Aus den Materialien dieser Serie entstehen die bekannten 3D-Böden mit räumlich wirkenden Fotofolien sowie die pigmentierten Beschichtungen in Betonoptik und vielen anderen Wunschfarben und -effekten.

Das Qubo® EP07 ist ein speziell für den Industrieeinsatz entwickeltes System, das dünne, besonders robuste Beschichtungen in gewünschter Farbe für Bereiche mit extremer Belastung erlaubt.

Ja, sowohl unser Qubo® Resin als auch unser Qubo® EP07 sind für den Einsatz in Garagen geeignet. Für eine ausführliche Beratung zur Auswahl des passenden Systems stehen wir Ihnen gern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an.

FAQ

Details und Fakten, Kennzahlen und Erläuterungen – Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Qubo® Produkten. Sollten noch Einzelheiten ungeklärt bleiben, sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gern persönlich und zeitnah.

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