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Schon seit Jahren sind Fußbodenheizungen extrem beliebt in Neubauten und bei der Sanierung im Altbau. Die Vorteile liegen auf der Hand: Hohe Effizienz, niedrigere Heizkosten, gesteigerter Wert der Immobilie. Wie das Nachrüsten in Bestandsimmobilien funktioniert und warum heute auch im Neubau die Heizleitung gefräst wird, erfahren Sie im Artikel.

Inhalt

Vorteile einer nachträglich eingebauten Fußbodenheizung

Wie Sie mit einer Fußbodenheizung auch im Altbau Heizkosten sparen

Fußbodenheizungen stehen hoch im Kurs. Die Nachfrage wächst stetig. Es gibt kaum einen Neubau, der nicht auf dieses Heizkonzept setzt, denn die Vorteile liegen klar auf der Hand. Sie sorgt nicht nur für warme Füße, sondern wärmt das Haus auch effizient und gleichmäßig. Da sich das gesamte Heizsystem im Boden befindet, sind die ollen Heizkörper an der Wand passé. Auch von Staubaufwirbelungen dürfen Sie sich verabschieden, was nicht nur den Allergikern unter uns zu Gute kommt.

Sie wohnen in einem Altbau und hätten ebenfalls gerne eine Fußbodenheizung? Auch das ist kein Problem! Denn die Heizschleifen lassen sich nachträglich einfräsen. Der Profi auf diesem Gebiet ist das Team von ECOtherm (ein Link zum Unternehmen finden Sie am Ende des Artikels). Das Unternehmen hat sich genau auf das Einfräsen von Fußbodenheizungen spezialisiert. ECOtherm informiert Sie über die Voraussetzungen, die für die Nachrüstung gegeben sein müssen, und mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben.

gefräste Rillen für eine Fußbodenheizung
Auch in verwinkelten Räumen lassen sich die Rillen für die Heizschleifen einfräsen.

Fußbodenheizung nachrüsten durch den Profi

Wie funktioniert das Fräsen einer Fußbodenheizung im Altbau?

In fast jeder Bestandsimmobilie lässt sich eine Fußbodenheizung durch nachträgliches Fräsen nachrüsten. Der Profi erledigt den Einbau ohne eine vollständige Entkernung des Estrichs. Die Heizung wird stattdessen direkt in den bestehenden Estrich eingebettet.

Dazu muss der existierende Bodenbelag entfernt werden. Es dürfen keine Rückstände von Kleber oder sonstige Materialreste mehr auf dem Estrich verbleiben. Die Ausnahme sind hier massive Bodenbeläge wie Steinfliesen. Solange diese noch fest mit dem Estrich verbunden sind, können die neuen Heizschleifen auch in das Steingut eingefräst werden. Aber auch hier müssen lose Teile des Bodens entfernt werden.

Eventuelle Abplatzungen im Estrich werden mit Spachtelmasse verfüllt, Risse werden dauerhaft geschlossen und Unebenheiten ausgeglichen. Die Heizung wird direkt in den bestehenden Estrich eingebettet. Der Fachmann fräst dafür Kanäle mit einer sehr geringen Tiefe. Anschließend werden hochwertige, wasserführende Heizungsrohre verlegt und an einen modernen Heizkreisverteiler angeschlossen.

Die verlegten Rohre im Boden werden gegen Verrutschen und Aufschwämmen gesichert und die Kanäle mit einer speziellen Ausgleichsmasse verschlossen. Dann ist der Boden schon wieder bereit, um einen neuen Oberboden verlegt zu bekommen. So können Sie auch im Altbau innerhalb kürzester Zeit Fußbodenheizungen nachrüsten lassen.

Fußbodenheizung einfräsen im Neubau

Darum wird das Fräsen heute auch in neu gebauten Häusern eingesetzt

Die zuvor beschriebenen Arbeitsschritte finden heute ganz ähnlich auch im Neubau statt: In den bereits verlegten Estrich werden die Vertiefungen für die Heizschleifen eingefräst, woraufhin die Leitungen eingelegt, die Vertiefungen verschlossen und die bearbeiteten Flächen bei Bedarf beigeschliffen werden. Eine Vorstellung des Ablaufs finden Sie im Video neben diesem Absatz.

Aber warum wird der fertige Estrich bearbeitet, anstatt die Leitungen bereits vorher zu verlegen? Die Gründe für das nachträgliche Verlegen des Heizsystems sind die höhere Effizienz und die bessere Reaktionszeit bei Temperaturänderungen. Während Fußbodenheizungen in den Anfangszeiten noch als außergewöhnlich träge galten und nur über viele Stunden hinweg die Temperatur im Raum anpassten, reagieren moderne Systeme viel schneller. Die erzeugte Wärme muss nicht erst den gesamten Unterbau des Fußbodens erwärmen, sondern lediglich den Oberboden. Das Ergbnis sind geringere Verluste bei der Übertragung der Wärmeenergie und eine Heizung, die schneller auf veränderte Umgebungstemperaturen reagiert.

ECOtherm zeigt, wie ein frisch erstellter Estrich gefräst wird, um dort die Heizschleifen zu verlegen.

Fußbodenheizung nachrüsten auf Holzbalkendecken

So modernisieren Sie auch auf Holzbalken ihre Heizung

Gerade in Obergeschossen befinden sich oft Holzbalkendecken, die das Einbauen einer Fußbodenheizung erschweren. Denn die Heizleitungen lassen sich nicht einfach in die Zwischendecke legen. Auch die Balken können nicht einfach eingeschnitten werden, um den nötigen Raum für die Verlegung zu schaffen.

Hier hat ECOtherm erneut eine Lösung parat: Das Unternehmen baut zuerst eine Schicht aus Gipsfaserplatten auf das Trägerwerk. Diese zusätzliche Schicht ist nur wenige Zentimeter dick und eignet sich für das Einfräsen der Heizschleifen ebenso gut wie Estrich. Diesen Ablauf stellt ECOtherm ebenfalls in einem Video vor.

So können auch in Obergeschossen von Altbauten die Heizungen effizient modernisiert werden.

3 Voraussetzungen für das nachträgliche Einfräsen einer Fußbodenheizung

Was muss man vor dem Einbau der Fußbodenheizung überprüfen?

Haben Sie nun den Entschluss gefasst, eine Fußbodenheizung nachzurüsten, sollten Sie vorher einige Punkte im Bezug auf Ihren Boden überprüfen.

  1. Die Dicke des Estrichs: Da die eingefrästen Vertiefungen für die Heizungsrohre etwa 15 Millimeter tief sind, sollte der Estrich aus Stabilitätsgründen eine Dicke von etwa 4 Zentimetern aufweisen.
  2. Die Tragfähigkeit von Zwischendecken: Der Einbau der Heizung erhöht das Gewicht, das auf dem Fußboden lastet. Deshalb sollten Sie sich sicher sein, dass Zwischendecken der zusätzlichen Belastung standhalten. Ziehen Sie diesbezüglich einen Statiker zurate, wenn Sie ganz sicher sein wollen.
  3. Die Aufbauhöhe der Heizschicht: Auch wenn die Heizschleifen in den vorhandenen Estrich eingefräst werden, erhöht sich der Fußboden durch das nachträgliche Verspachteln. Dadurch kann es passieren, dass sich etwa Türen nicht mehr einwandfrei öffnen und schließen lassen. Oft müssen diese nur leicht abgeschliffen werden, was bei Holztüren schnell und einfach erledigt ist. Haben Sie nicht das passende Werkzeug im Haus, sprechen Sie sich rechtzeitig mit einem Fachmann ab.
    Um die zusätzliche Aufbauhöhe möglichst gering zu halten, eignen sich für den späteren Bodenbelag besonders solche Beschichtungen, die nur wenige Millimeter Dicke aufweisen. Besonders hervorzuhebend sind hier Qubo® Steinteppich und Qubo® Mikrozement, die zusätzlich mit hervorragender Wärmeübertragung und -kapazität aufwarten.

Zuletzt lohnt sich ein Blick auf die Dämmung von Böden und Zwischendecken. Idealerweise soll die Wärmeenergie ja in den entsprechenden Räumen landen und nicht in der darunterliegenden Etage oder im Erdreich. Sind die Böden gut gedämmt, steigt die mögliche Ersparnis durch das neue Heizsystem. Bei alten, schlecht gedämmten Decken lohnt sich ein Gespräch mit dem Fachmann.

Die Kosten für nachträgliches Verlegen der Fußbodenheizung

Faktoren, die eine Rolle beim Nachrüsten der Fußbodenheizung spielen

Das Einfräsenlassen ist natürlich mit gewissen Kosten verbunden. Die Höhe dieser Kosten hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die entscheidendste Rolle spielt dabei die zu beheizende Fläche. Da die Kosten für den Einbau einer Fußbodenheizung pro Quadratmeter berechnet werden, fallen für die Nachrüstung in größeren Räumen oder ganzen Wohnungen natürlich auch höhere Investitionen an als bei einzelnen, kleineren Zimmern. Allerdings wirken sich viele Quadratmeter positiv auf den relativen Preis aus: Je größer die nachzurüstende Fläche ist, desto geringer ist der Preis pro m².

Eine weitere Rolle spielt der Verlegeabstand der Heizungsrohre. Je enger die Leitungen aneinander liegen, desto größer ist der Aufwand der Verlegung und dementsprechend mehr Material wird dazu benötigt. Der Vorteil enger liegender Wärmerohre ist natürlich das noch gleichmäßigere Erwärmen des Bodens. Bodenbeläge wie unser Qubo® Steinteppich erzeugen dank ihrer hohen Wärmekapazität den gleichen positiven Effekt, sodass beim Auftreten keine Temperaturunterschiede zwischen Leitung und Zwischenraum auffallen.

Aber auch gegebenenfalls notwendige Vor- und Nacharbeiten können die Kosten für das nachträgliche Einfräsen des Heizsystems beeinflussen. Dazu zählen zum Beispiel das Aufbereiten des vorhandenen Estrichs oder das Vornehmen von Durchbrüchen, die für die Verbindung zwischen Verteiler und Heizsystem im Raum erforderlich sind. All diese Vorleistungen können natürlich von Ihnen selbst vorgenommen werden, was die Kosten des Nachrüstens minimiert.

Fußbodenheizung in gefräste Rillen gelegt
Die Heizschleifen liegen in den gefrästen Vertiefungen. Als nächstes gilt es, einen passenden Oberboden zu finden.

Steinteppich und Mikrozement als Bodenbelag

So geht es nach dem Einbringen der Fußbodenheizung weiter

Sind nun die Rillen gefräst und die Heizungsrohre verlegt, angeschlossen und verspachtelt, fehlt noch der neue Fußbodenbelag. Da bereits mit der Heizung selbst womöglich die Höhe des Bodens gestiegen ist, eignen sich besonders Bodenbeläge, die selbst nur wenige Millimeter dick sind. So müssen Türen im Nachhinein gar nicht oder nur minimal angepasst werden. Außerdem sollte der neue Fußbodenbelag viel Energie aufnehmen und die Wärme gut weiterleiten. Das sorgt neben warmen Räumen auch für ein angenehmes Laufgefühl.

Die ideale Kombination aus den notwendigen Eigenschaften bieten hier die Qubo® Beschichtungssysteme. Steinteppich und Mikrozement werden als Spachtelmasse mit nur wenigen Millimetern Dicke auf die bereits verspachtelten Heizungsleitungen aufgetragen. Da keine Luftschicht zwischen Bodenbelag und Heizung mehr besteht, wie sie etwa bei Laminat auftritt, wird die Wärme direkt an den Bodenbelag weitergegeben.

Da sowohl Steinteppich als auch Mikrozement zum überwiegenden Teil aus Stein bestehen, weisen die Systeme eine hohe Wärmekapazität auf. Das sorgt besonders beim Barfußlaufen für angenehm warme Füße und im ganzen Haus …

… für einen starken Auftritt!

Informationen zu Oberböden

Hier geht’s zum Heizungsverleger:

ECOtherm Logo

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